dimanche 29 janvier 2012

Das versteinerte Leben/Leseprobe












Leseprobe (s.55 bis 61) :



Zwei Tage lang hatte ich mich eingeschlossen. Dann, am dritten Tag, machte ich eine Bootsreise. Es war ein sehr kalter Tag. Die Straßen waren gefroren und alle Fenster waren mit Reifblumen überzogen.
Das Boot durchquerte den Norden der Stadt über den großen Kanal. Wir waren nur wenige Reisende. Es waren mit mir vielleicht zwanzig Passagiere an Bord. Ich setzte mich ins Freie, am Bug, mit zwei oder drei weiteren Personen, die sich dort aufgehalten hatten.

Das Boot legte los. Sein Motor war geräuschvoll, aber es war ein regelmäßiges Geräusch, das beruhigte. Es schwamm langsam und lies auf seiner Route die Gebäude, die an den beiden Ufern des Kanals standen, in Bewegung geraten, sich nähern und wieder verschwinden. Mit der Bewegung des Bootes fiel ein sehr kalter Wind uns an, mich und die anderen. Denn nach dem Schnee war der Frost gekommen. Schlagartig, die anderen flüchteten sich bald ins Innere. Ich blieb allein draußen. So vergingen einige Minuten. Dann manövrierte sich das Boot in die erste Schleuse. Es hielt an und große Eisentore schlossen sich schwer hinter ihm. Dann öffnete sich ein anderes Tor, das vor dem Bug, und das Kanalwasser schoss mit gewaltigem Druck und ohrenbetäubendem Lärm in die Schleuse und trieb dabei das Boot in die Höhe. Von dem Ort aus, an dem das Wasser in die Schleuse fiel, stiegen Gischtschwaden aus seinen Tiefen auf, und die Wassertröpfchen glitzerten im Gehäuse aus Mauern, das das Boot umfing. Das Wasser legte sich über alle Dinge, über die Mauern, die Bäume, das Boot, über mich und gefror.

Mich packte die Lust zu weinen. Und wieder wollte ich die Tränen unterdrücken, denn das Boot war ein öffentlicher Ort und ich bin ein Mann. Aber auch dieses Mal war es nicht logisch. Es gab überall Wasser und das Wasser gefror im Augenblick selbst, wo es sich über die Dinge legte. Selbst das Wasser auf meinem Gesicht gefror und hatte mich bereits mit einer feinen Schicht Eis bedeckt, die meine Tränen würden dicker werden lassen. Also weinte ich. Ich lies die Tränen aus meinen Augen rinnen, während ich an meine Mutter dachte. Das hieß sie noch ein wenig bei mir halten, wenn die Tränen aufhörten zu rinnen und zu Eistränen wurden.

Einige Zeit später fing ich an zu zittern, viel stärker als beim ersten Mal, und eine Frau, von der ich kein Detail erinnere, ist gekommen, alarmiert von meinem Zustand. Sie bat mich, mit ihr ins Innere zu gehen. Aber ich weigerte mich. Ich erklärte ihr, dass meine Mutter gestorben war und dass dies meine Art zu trauern sei. Sie machte einen merkwürdige Rückwärtsbewegung, als wollte sie sich der Distanz zwischen ihr und mir vergewissern, und sie schaute mich an, als machte ich ihr Angst, die Augen weit aufgerissenen. Sie ging zurück ins Innere, ohne ein Wort zu verlieren.

Die Einsamen sind nicht nur merkwürdig. Sie machen nicht nur Angst. In ihrer Einsamkeit bemerken sie Dinge, die den Geselligen unbekannt bleiben. Sie öffnen ihren Geist den Rätseln mit Geduld und Aufmerksamkeit. Und beobachten sie sehr lange. Sie haben viel Zeit, und wenig zu verlieren. Die Einsamen geben ihre Beobachtungen selten weiter: sie tragen sie mit sich und fürchten das Urteil der anderen nicht.
Die Einsamen sind davon überzeugt, dass man, unter Beobachtung beeindruckender Phänomene, fundamentale Regeln über die Funktionsweise der Welt lernen kann. Sie glauben auch, das dies Regeln sind, die sich wiederholen, anderswo, überall sogar, und man deshalb später wieder auf sie stoßen kann, wenn man sie einmal beobachtet hat. Denn nichts geschieht aus Zufall oder aus Willkür sondern nach Regeln und Gründen gemäß.

Das Boot stieg in der Schleuse auf. Es war das sich dem Boot widersetzende Wasser, das es aufsteigen ließ, was mir ein paradoxer Effekt zu sein schien. Das Wasser half ihm, es erlaubte ihm, seinen Weg fortzuführen, anstatt es zu fortzureißen. Die Gegenströmung verhielt sich gegensätzlich zu seiner gewöhnlichen Natur, denn die Richtungen verkehren sich in diesem merkwürdigen Gehäuse aus Mauern. Das lag an den großen Eisentoren, die sich streng hinter dem Boot schlossen, bevor sich diejenigen vor dem Bug öffneten, die dann dafür sorgten, dass das Wasser, das in die Schleuse schoss, nicht entkommen konnte. In gewisser Weise haben diese Tore den Feind zum Komplizen umgestaltet, indem sie ihn in eine Falle fallen ließen. Damit war dies also eine der fundamentalen Regeln: »Schließe zunächst die Tore hinter dir, die du während deiner Reise geöffnet hast, und öffne infolge diejenigen, die danach kommen. Schließe sie definitiv, auf immer und ewig. Dann wird das, was kommt, dich aufsteigen lassen, dich gewinnen lassen, wenn du nur bloß die Tore hinter dir geschlossen hast. Wenn du es nicht tust, wird dich das, was kommt, zurückwerfen auf dem Weg von wo du kommst, in deine Vergangenheit, in das, was längst vergangen sein sollte.«

Eine andere Person ist auf mich zugekommen. Es war ein Mitglied der Mannschaft. Ein Mann in einer blauen Uniform, mit einem Schnauzer und glasigen Augen. Sehr freundlich und ermutigend hat auch er mich gebeten, ins Innere zu kommen. Er sagte, das dies aus gesundheitlichen Gründen wäre. Ich antwortete ihm, dass ich selbst Mediziner sei und dass ich genau wisse, was ich tue. Ich habe ihm versichert, dass es keinen einzigen Grund gäbe, sich zu beunruhigen. Er ließ von mir ab. Er ging zurück ins Innere.

In dem Augenblick, als die beiden Wasserstände angeglichen waren, haben sie sich vermengt, keine einzige Strömungsrichtung war mehr sichtbar, und die Tore vor dem Boot öffneten sich mit einem riesigen Gähnen ganz. Sie setzten das Boot, das sein Gehäuse verließ, frei. Es nahm seine Reise wieder auf und der Motor brummte wieder sein lautes und monotones Geräusch. Erneut gerieten die Gebäude in Bewegung, näherten sich und verschwanden. Es wurde kälter und kälter. Entlang des Bords und an den Mauern des Kanals formten sich Eiszapfen und andere Gebilde aus Eis in allen erdenklichen Strukturen.

Der Mann in Uniform ist zurückgekommen. Er hat erklärt, dass ich mich ins Innere zu begeben habe, nicht allein aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch des Gesetzes wegen. Er öffnete einen Ordner, der die von der Rederei verfassten Sicherheitsbestimmungen beinhaltete, und er erklärte, dass er einen Vertrag unterzeichnet habe, mit dem er sich zu einer akribisch genauen Umsetzung dieser Regeln verpflichtete. Er ließ seinen Zeigefinger auf den entsprechenden Paragraphen gleiten:

›Alle Reisenden müssen ins Innere gebracht werden, sobald die Außentemperatur unter null fällt.‹

»Ist die Temperatur bereits unter null gefallen?«, fragte ich.
»Ja. Lange schon. Die Zeit des Eises ist gekommen. Man sagt, sie wird andauern.«

Er nahm mich am Arm und sagte mit seiner freundlichen und ermutigenden Stimme:

»Kommen Sie, Monsieur. Es ist nun mal so. Es ist für Sie und für mich. Wir können das nicht ändern. In Zeiten des Eises verhärten sich auch die Gesetze.«

Ich gab auf. Ich ließ mich ins Innere führen. Im Krankenzimmer hat mich das Personal auf eine Art Bare gelegt. Sie deckten mich mit mehren Decken zu und gaben mir heißen Tee zu trinken. Ich zitterte. Schließlich ließen sie mich allein. Und ich betete zum ersten Mal seit Monaten. Oder seit Jahren. Ich glaubte, ich betete zum ersten Mal seit Jahren wieder. Ich sagte:

»Gott! Ich habe nie aufgehört, an Dich zu glauben. Du weißt das. Aber ich verstehe Dich nicht. Ich verstehe Dich nicht mehr. Ich verstehe nicht, was Du tust. Nach welchem Gesetzt handelst Du?
Alles ist in zwei gebrochen. Mein Leben ist in zwei gebrochen und meine Bestrebungen und die Wirklichkeit sind ebenfalls in zwei gebrochen. Ich kenne nichts Ganzes mehr, nichts, das nicht in zwei gebrochen wäre. Ich habe zwei Leben. Ich habe kein Leben. Nur Stücke, nur Reste. Alles ist zerrissen. Die Gerechtigkeit und die Menschlichkeit sind in zwei gebrochen. Ich bin den schlimmsten Dingen gegenüber gleichgültig geworden aus Gewohnheit. Ich bin krank. Ich leide an dieser Krankheit, die sich Abwesenheit von Harmonie nennt. Das ist eine Krankheit, die einen kalt werden lässt, Gott, so kalt! Und Du hast mich von meiner Mutter getrennt. So früh. So jung. Gott! Mir ist kalt! Mir ist so kalt! Nach welchem Gesetz handelst Du? Sag mir, wie es kommt, dass alles in zwei gebrochen ist.«

Ich wartete. Ich wartete eine Stunde lang. Er antwortete nicht. Ich wartete zwei Stunden lang. Keine Antwort. Ich begann Gott sein mitleidloses Schweigen übelzunehmen. Ich wartete drei Stunden lang. Noch immer keine Antwort. Also sagte ich:


»Gott! Warum antwortest Du nicht? Wie willst Du, dass ich an Dich glauben kann, wenn Du es bist, der mich gemacht hat und ich es bin, mit dem Du nicht sprichst, oder bin ich unfähig, Dich zu hören? Du trennst uns, Gott! Ich will nichts mehr von Dir. Ich hasse Dich!«

Ich konzentrierte mich auf das Boot, seinen Motor, sein monotones und beruhigendes Geräusch, das von Zeit zu Zeit aufhörte; auf die Stille, die es ersetzte; auf das laute Rauschen des Wassers, das in die Schleusen schoss. Ich spürte, wie das Boot langsam aufstieg, ich hörte das Wiedereinsetzen des monotonen Motorengeräuschs. Ich spürte das Boot schwimmen. Plötzlich hörte ich Geräusche, die von draußen kamen. Stimmen wurden deutlich, dann Schritte. Ich ortete Knirschen, Aufprallen, die mehr und mehr an Intensität und Geschwindigkeit zunahmen. Ich hatte den Eindruck, dass eine gewisse Verwirrung an Bord herrschte, dass sich ein Notfall ereignet hat. Jemand öffnete die Tür zum Krankenzimmer. Es war die Frau, die mich am Bug des Bootes angesprochen hatte und die diese merkwürdige Rückwärtsbewegung gemacht hat, um sich ihrer Distanz zu mir zu versichern. Sie sagte, die Zeit des Eises habe eine Katastrophe hervorgerufen. Das Boot sei auf dem Kanal zum Stillstand gekommen, es wäre völlig von Eis umgeben. Es konnte nicht mehr vorwärts dringen, auch nicht rückwärts. Wir würden alle evakuiert. Notstege würden ausgelegt werden, und alle mussten das Boot über die Notstege verlassen. Denn die Zeit des Eises würde noch lange andauern. Es machte keinen Sinn, zu warten, bis das Eis geschmolzen wäre. Sie bat mich, das Krankenzimmer zu verlassen, um mich zu den Notstegen zu begeben. Aber ich konnte nicht. Ich war buchstäblich erstarrt. Eine noch so geringe Bewegung war mir unmöglich. Es gelang mir nicht einmal, meine Hände auseinander zu falten. Ich sagte es ihr. Sie schaute mich noch einmal an, selbst intensiver als zuvor, als ob ich ihr Angst machte, als wäre ich kein wahrhaft menschliches Wesen.

Ich wurde mithilfe einer Krankenbahre vom Boot getragen, dann in ein Krankenhaus gebracht. Dort dann kümmerte sich eine Krankenschwester um mich. Sie deckte mich mit noch mehr Decken zu. Der Art und Weise nach zu schließen, in der sie mit mir sprach, hatte das Bootspersonal einen Bericht über mich dem Krankenhaus zukommen lassen. Sie fragte mich, warum ich solche Dinge mache.

»Es ist wegen der Zeit des Eises«, antwortete ich.
»Damit müssen wir alle leben«, erwiderte sie.

Sie ergriff meine Arme und steckte sie wieder unter die Decken, um das Zittern zu lindern.

»Gefällt es Ihnen, sich selbst Leiden zuzufügen?«, fragte sie.
»Nein. Sie missverstehen. Es ist die Zeit des Eises, die Leiden zufügt.«

jeudi 6 octobre 2011

Monika


Cela faisait cinq jours que la névrose d’angoisse des grands-parents s’abattait de plein fouet sur la famille.

« Attention, c’est très dangereux »,

voilà la phrase omniprésente d’Opa, qu’il répétait avec une telle régularité qu’elle finissait par étouffer tout élan de vie, toute spontanéité au sein de la famille ; monter ou descendre une marche, se mettre pieds nus dans le jardin, marcher dans les rues, monter à l’étage en ayant l’enfant agrippé sur le dos – plus rien ne pouvait être fait ni même envisagé sans être précédé et gâché par les avertissements de l’homme en alerte, hanté par les ténèbres de son existence. Quand Lukas demanda à ses parents si, dans le pays où ils allaient passer les vacances il y avait bien des ravins le long des routes, dans lesquels on pouvait se jeter pour se mettre à l’abri des voitures qui passent et quand il se mit à toussoter dès l’apparition du moindre nuage dans le ciel d’été, Lucien, son père, réalisa que la névrose grand-parentale était sur le pont de pénétrer le monde jusque-là naïf et confiant de l’enfant et il décida de quitter la maison immédiatement. Il chercha deux brosses à dents, mit une veste, prit son enfant dans les bras et informa les autres qu’ils allait passer la nuit, Lukas et lui, dans un hôtel. L’annonce de Lucien provoqua des réactions immédiates devant la porte d’entrée de l’appartement haussmannien. Opa obstrua de son thorax l’embrasure de la porte ; « on sera obligé d’appeler la police si vous partez de la sorte avec notre petit-fils », murmura Oma, la figure figée par une réprobation profonde ; « je suis enceinte » suffoquait Nina allongée au sol devant son mari, « enceinte. Tu ne peux pas me faire ça ». Lucien libéra le passage au moyen d’un coup d’épaule inattendu dans les côtes d’Opa, descendit les escaliers à grandes enjambées. Il coura dans les rues pendant dix minutes au moins sans poursuivre de but, puis il arrêta un taxi. Il indiqua au chauffeur l’adresse d’un petit hôtel dans l’est de la ville. Une fois arrivés ils montèrent à l’étage. Au milieu de la chambre qui sentait le renfermé et les urines, ils trouvèrent un vieux lit grinçant. Ils redescendirent. Lucien régla la note. Il changea de plan, loua une voiture. Lukas voulait qu’ils prennent une Audi. Ils prirent une grosse Audi rouge, puis foncèrent vers l’autoroute. Lucien accéléra. 130, 150, 170 – attention, c’est très dangereux – le murmure abyssal d’Opa rattrapa l’homme en fuite, 190, 200, danger de mort et c’est la victoire, Opa se tait, l’enfant jubile sur la banquette arrière, « plus vite, papa, plus vite » et Lucien enfonce l’accélérateur à fond, 210, 220, « c’est bien, c’est très bien papa, encore, encoore papa, plus vite ... Lucien freine brutalement. Il gare la voiture sur la voie d’arrêt d’urgence. Il est trempé de sueurs froides. Lukas ne comprend pas. Il est ivre, son petit corps frémissant est secoué par des rires fous, il a le regard en flammes. Il veut reprendre la route. Ils voyagent durant toute la nuit.


***


Les portes de la vieille ferme étaient ouvertes. Des enfants circulaient dans la cour. Ils saluèrent Lucien et Lukas au passage en actionnant la clochette de leur vélo. Une corneille se déplaçait dans l’herbe haute en bordure de la cour. L’air coulait en vagues fraîches et invisibles le long des flancs des montagnes dans la vallée, elle portait en elle l’odeur des prairies d’été, l’oxygène épicé des sommets boisés. Une femme apparut dans la cour. Elle salua les nouveaux arrivés d’un ton cordial. Lucien demanda si elle pouvait les héberger. La femme les guida dans un appartement sous le toit de la maison. Elle leur apporta des aliments et des boissons. Lucien et Lukas s’allongèrent sur le grand lit de la chambre. Lukas s’endormit. Son père se releva aussitôt. Il sortit sur le balcon. Les enfants circulaient toujours autour de la maison. Ils conduisaient des vélos, des tracteurs en plastique, donnaient des coups de pied dans les ballons qui traînaient en abondance sur le terrain. Une route, étroite et grise, celle par laquelle ils venaient d’arriver, descendit vers la ferme en surgissant brusquement sur le dos d’une colline sous le ciel éblouissant. Un petit vélo rouge vif était stationné en plein milieu de la chaussée. Des paquets de troncs d’arbres, récemment coupés sembla-t-il à Lucien, étaient déposés le long de la route. Des enfants se balançaient sur les troncs, d’autres approchaient de la ferme en descendant la route en courant. De temps à autre une voiture approchait. Certaines faisaient demi-tour une fois arrivées auprès de la ferme, d’autres se garaient sur un petit parking. Lucien retourna dans la maison. Lukas dormait toujours. Sa poitrine se gonflait et retombait paisiblement au rythme de sa respiration. Il aura bientôt cinq ans. Lucien embrassa son front doré, l’épaule droite, dénudée. Il se redressa, regarda par la fenêtre. Au rez-de-chaussée de la maison d’en face quelqu’un construisait un mur. Près de la maison, sur une petite pelouse, il aperçut un clapier. Il distingua quelques oreilles de lapin.

« Lukas, réveille-toi », chuchota-t-il à l’oreille de l’enfant. « Il y a des lapins dans le jardin ». L’enfant ouvrit les yeux. Il voulait voir les lapins. Lucien prit son fils dans les bras, lui montra le clapier au loin. L’enfant n’arrivait pas à les reconnaître. Il descendirent dans la cour, demandèrent à l’homme du chantier s’ils avaient le droit d’approcher du clapier. Ils avaient même le droit d’ouvrir les portes et de sortir les bêtes. Dans la pénombre du chantier se précisa la silhouette d’une jeune femme. Ils approchèrent du clapier, la jeune fille les suivit sur quelques pas, puis fit demi-tour. « Elle avait envie de nous accompagner, mais elle n’a pas eu le courage » se dit Lucien à lui-même en poursuivant avec Lukas le chemin jusqu’au clapier. Lukas trouva les lapins très jolis. Il leur offrit des tiges d’herbe fraîche qu’il faisait passer à travers les trous du grillage. Lucien retourna au chantier. L’homme expliqua qu’il construisait des chambres supplémentaires pour les enfants, l’appartement dans la maison mère était devenu trop petit pour les adolescents. La jeune fille réapparut. Elle s’approcha de Lucien. L’éclat de son regard lui parlait de paix. D’une infinie sérénité juvénile et de paix. Elle poursuivit son chemin, rejoignit Lukas devant le clapier. Lucien la suivit. Elle donna à Lukas les noms des lapins, ouvrit les portes. Elle lui montra comment les caresser, comment les prendre dans les bras. Lukas répondit qu’Opa lui avait dit de ne jamais approcher d’un animal qu’il ne connaissait pas. Lucien ressentit soudain un pressant besoin d’uriner. Il s’éloigna, se rendit à la face opposée de la maison. Il y trouva du fumier. Des bruits bruts se dégageaient par à coups d’une porcherie. Il pissa contre le fumier. La fille le suivit. Il avait à peine terminé qu’elle arriva près de lui. Ses cheveux se déversaient en flots luisants sur ses épaules. Lucien lui demanda son nom.
« Monika. Et toi ? »
« Lucien. »
« Monika Maria. »
« Tu as quel âge ? »
« Quatorze ans. Presque quinze. »
« Tu es très jeune. »

Monika poussa la porte de la porcherie. Celle-ci s’était à peine mise à grincer que les occupants de la bâtisse foncèrent en un mouvement anarchique et violent vers les écuelles, se disputant les meilleures places au moyen de coups d’épaule et de morsures. Une grosse truie était allongée dans un compartiment solitaire. Elle allaitait une petite meute de porcelets. La porcherie entière frémissait dans l’agitation explosive des bêtes. Monika s’était adossée contre un mur près de la truie. Elle tira l’homme vers elle d’un geste délicat, chuchota quelques paroles. Lucien ne pouvait les entendre dans le boucan infernal de la porcherie en révolte. L’adolescente arborait des seins généreux sous son shirt, discordants en quelque sorte avec sa silhouette fluette. Elle ferma les yeux. Lucien approcha ses lèvres de celle de l’adolescente, esquiva la bouche au dernier instant, posa ses lèvres sur la joue de l’enfant, les laissa couler le long de son cou ; Monika mordit l’homme tendrement ; elle lâcha ses mains, s’en alla. Lukas faisait des tours de tracteur dans la cour. L’homme du chantier était parti. Lucien prit Lukas par la main, remonta avec l’enfant à l’appartement. Monika les suivit. Elle aida Lucien à préparer le repas du soir. Elle mit trois couverts. Le soleil du soir, venant du sommet d’une belle colline, pénétra dans la pièce. Monika commenta à Lukas les images de son livre.

« Je peux être sa sœur ? » demanda l’adolescente après qu’ils aient commencé le repas ensemble.
« Comment ça ? », dit Lucien. « Pour jouer ? »
« Non. Pour de vrai. J’aimerais être sa sœur. »
« Si tu veux. Sois sa sœur alors. »



La nuit Monika revint, se faufila à travers la porte, se glissa sous le corps massif de l’homme.

« Je suis enceinte » fit la jeune fille d’une voix toute petite. « C’est mon grand-père qui l’a fait. »
« Il faut avorter » répondit Lucien.
« C’est trop tard. J’ai déjà du lait dans les seins. »

« Je voudrais que tu sois le père » poursuivit Monika en enlaçant le torse de l’homme. « Je voudrais tant que ce soit toi le papa, non grand-père. »

Le lendemain ils reprirent la route. Lucien avait décidé de rouler toujours tout droit, de s’éloigner toujours plus des lieux d’où ils venaient. La famille était complète. Il n’y avait que Nina qui manquait.

dimanche 24 juillet 2011

Citation de Paul Gauguin

" (...) Ce qui me chagrine le plus c'est moins la misère que les empêchements perpétuels à mon art que je ne puis faire comme je le sens (...) Je sais depuis longtemps ce que je fais et pourquoi je le fais. Mon centre artistique est dans mon cerveau et pas ailleurs et je suis fort parce que je ne suis jamais dérouté par les autres et que je fais ce qui est en moi. "

samedi 2 juillet 2011

Images






samedi 26 mars 2011

Poème de Rojâ Chamankar

Enfer

Le prophète créé de mes propres mains
A présent
Est un grand démon

Personne parmi nous
Ne l'admettra au paradis
Ni moi
Ni la lune
Ni la fenêtre
Par laquelle il avait fait
Un signe de la main

***

Lu ce jour à la librairie Kléber, Strasbourg, dans le cadre de la Quinzaine Culturelle Iranienne 2011

lundi 21 février 2011

Voyage à Bochum (Extrait d'un manuscrit virtuel)

J’avais dix-sept ans quand j’ai revu mon père. Je n’avais pratiquement pas de souvenir de lui et les informations dont je disposais étaient floues et contradictoires. Quand est-ce que je l’avais vu pour la dernière fois? Je devais avoir trois ou quatre ans. Pas plus. Je lui ai envoyé une lettre, disant que j’étais son fils et que voulais savoir qui il était. Il m’a répondu que j’étais le bienvenu et qu’il fallait venir à Bochum. Bochum, - c’était aussi la dernière étape de sa carrière professionnelle, si j’étais bien informé. Il y était employé au Hegel-Institut, où il travaillait sur une édition complète de l’oeuvre de Hegel. J’imaginais Bochum comme une ville laide, un coin de cette gigantesque agglomération de cités industrielles de la région de la Ruhr, que je me représentais comme un paysage dévasté, bétonné et sale, plein d’usines avec d’immenses cheminées qui noircissent l’air, de trous géants desquels on sort des montagnes de charbon, de cités délabrées, bourrées de travailleurs malades. Sur le quai à Bochum, je l’ai vu se diriger sans hésiter vers moi. Il m’a serré la main et m’a présenté Evelyne, sa nouvelle compagne, une dame un peu frêle et pale, aux cheveux blonds. Je me suis appliqué à être distant et réservé, pourtant je ne pouvais me défendre d’une certaine sympathie vis-à-vis de ces deux personnes, très décontractées, habillées de vieux jeans, qui m’attendaient sur le quai. Je me souviens de mon étonnement quand il m’a reconnu si facilement après tant d’années et aussi de son aspect physique très remarquable, de cette immense barbe noire, de ce front proéminant, très haut. On m’avait parfois dit qu’il avait « un côté Socrate », ce qui était vrai comme j’ai pu le constater. La voiture, une Renault4 en mauvais état, que conduisait Evelyne, s’est dirigée contre toute attente dans une région rurale, pas moins pittoresque que la vallée du Rhin, mais plus plate. S’y succédaient des prairies où broutaient des vaches, des champs, des petits bois. A un moment donné, la Renault a bifurqué sur un étroit chemin qui nous a conduit dans une petite vallée où elle s’est arrêtée devant une vieille maison à colombages. « C’est donc ici où il s’est réfugié, me suis-je dit. Pas désagréable comme site. » Il y avait une grande terrasse équipée de deux tables et de plusieurs chaises pliantes devant la maison, il faisait beau, un berger allemand somnolait sur les pavés réchauffés par le soleil, des oiseaux chantaient et battaient des ailes dans les buissons. Apparemment il avait changé de centre d’intérêt. Il y avait, par-ci par-là, des objets de poterie, - des vases, des cruches, des saladiers - dressés sur des socles en bois ou en pierre. Des feuilles de papier se soulevaient doucement dans le léger vent de printemps, étalées sur les deux tables. J’étais venu pour lui faire une sorte de procès, pour lui demander des explications. Ce moment allait venir. Mais dans l’immédiat j’étais assez perplexe devant le contraste entre ce portrait d’un monstre qu’on m’avait inculqué au fil des années et ce lieu accueillant et romantique, qui respirait le bon goût, le savoir-vivre, une sorte d’omniprésence des arts et de la nature. Evelyne s’était éclipsée et mon père - il voulait que je l’appelle Johannes, pourtant ce n’était pas son vrai prénom - était parti dans la cuisine finir de préparer un repas qu’il avait commencé dans la matinée, avant mon arrivée. Je me suis approché des tables. Sur quelques feuilles il y avait des taches de couleur, sur d’autres quelques mots. Je me suis aperçu que c’étaient des poèmes. Sur l’une des feuilles était posé un stylo, et il me semblait qu’il venait juste d’écrire le poème qui y figurait: Weisheit ist längst ausgeplappert Vor- und rückwärts rezitiert. Hör nur wie die Mühle klappert Hör bis jeder Sinn erfriert. Armut, Reichtum, Mensch und Tier. Denk daran und bleib bei dir (in dir). « Je m’occupe, tu sais, je l’ai entendu dire tout à coup. Comment tu le trouves? » « Pas mal. Bien. » « Je suis en train de mettre au point une nouvelle technique de peinture. Tu vois comment ça scintille, comme la peau d’un lézard? Il y a plusieurs étapes. Il faut d’abord mettre de l’encre de Chine, puis couvrir avec une épaisse couche de sel. Une fois l’encre séchée il faut secouer les feuilles pour faire partir le sel et ajouter du thé à la place d’une couleur habituelle, mais du thé extrêmement fort, très foncé au point qu’on ne peut plus le boire. Nous pouvons manger quand tu veux. Maintenant ou plus tard, c’est vite réchauffé. Si tu veux je te montre les alentours d’abord. » Il marchait extrêmement vite. J’avais du mal à le suivre. Je n’arrivais pas à comprendre, - il voulait me fuir ou me fatiguer ou quoi ? Probablement qu’il voulait tout bêtement éviter qu’on parle. On s’est arrêté devant des vaches. « Je les aime beaucoup, dit-il. J’essaye parfois de les dessiner. Leurs mouvements, leur posture, juste d’un seul trait. C’est très difficile. Mais parfois j’y arrive. J’aime beaucoup Rodin. Ses dessins, sa manière de les colorer. J’essaye de faire comme lui. Enfin ... à ma manière. Ce n’est pas pareil quand même. » Il s’est remis à marcher, aussi vite qu’avant. Ça commençait à bien faire. J’avais mal aux mollets et je commençais à me sentir fâché. On a traversé une forêt et à la sortie on s’est retrouvé devant une brasserie. L’intérieur était plutôt délabré, crasseux. La fumée stagnait dans l’air et il y avait un vieux blaireau empaillé, gris de poussière, un oeil en moins, négligemment fixé au mur. Johannes s’est installé au bar. La serveuse l’a reconnu aussitôt et lui a servi une bière. J’ai pris un coca. D’autres clients se sont tournés vers nous. C’étaient tous des potes de mon père, en tout cas des gens qui le connaissaient bien. On était rassemblés autour du zinc, la serveuse a rempli les verres vides, sans demander l’avis des clients. « C’est un docteur en philosophie, ton père, m’a déclaré l’un d’entre eux, un type gluant qui sentait l’alcool et avait les dents pourries. « Merci, je m’en fiche », j’avais envie de dire. « Mais il est comme nous, a-t-il poursuivi en me touchant l’épaule, comme nous, les travailleurs et les chômeurs. C’est pourquoi on le respecte beaucoup, ton père. Il est vraiment quelqu’un de bien, comme nous ... » - fiche-moi la paix ... « Comme nous, mais il est très cultivé, tu sais, un grand philosophe, ton père, mais pas prétentieux du tout, comme nous, comme nous. » Il a failli tomber en arrière, s’est agrippé à ma chemise, s’est remis péniblement en équilibre, « comme nous, les gens simples, les travailleurs et les chômeurs … » Après une demi-heure environ, Evelyne nous a rejoint. Elle a également pris une bière, puis on est rentré à la maison en voiture. On a peu parlé pendant le trajet. Mon père a vaguement évoqué le chômage, que c’était absolument impossible de se faire embaucher à son âge. Par contre - et en quelque sorte il allait de soi qu’il n’allait pas le faire - il n’a pas dit un seul mot sur les circonstances qui l’avaient fait devenir chômeur - lui, le grand philosophe, que même ses potes bourrés savaient désormais m’inculquer. A un moment donné, quand le silence est devenu trop pesant, il m’a parlé d’une plante qu’il trouvait particulièrement fascinante, une boule du désert comme il l’appelait et dont il venait d’acquérir un exemplaire. Il s’agissait d’une sorte de boule d’herbe desséchée qui habite les déserts, qui n’a pas de racines et qui se fait transporter par le vent en roulant sur de longues distances, des dizaines et des centaines de kilomètres, jusqu’à ce qu’elle arrive si le hasard le veut bien, dans une flaque d’eau. Alors elle se déplie, se transforme le temps de quelques minutes ou heures en une étoile scintillante, jusqu’à ce que la flaque d’eau soit desséchée à son tour. Alors elle se ferme à nouveau, se transforme en boule et lègue son destin aux aléas du vent. « Tiens, je te montre le lit que j’ai préparé pour toi » a-t-il dit en claquant les portes de la Renault. On a monté quelques marches jusqu’à une pièce aménagée sous le toit. Il y avait un matelas au milieu, une vieille armoire de paysan peinte de quelques motifs champêtres contre le mur opposé à la porte, des rayons de livres. « Je vais réchauffer le plat maintenant », a-t-il dit d’une voix humble. « Je peux t’aider … » « Ne t’en fais pas. La cuisine est très petite. De toute façon il n’y a pas la place pour deux. » Il a redescendu les marches et je me suis mis à explorer les étagères du regard. Il n’y avait pas d’oeuvres de philosophie, mais plusieurs sur les beaux-arts, l’architecture, la nature, - entre autres un volumineux guide des champignons, qui m’a fait penser au guide des oiseaux qui m’était si cher quelques années auparavant. Au bout d’un moment j’ai aperçu plusieurs livres rangés en sens inverse parmi les autres. J’en ai saisi un et voilà, je tenais en main un tome des oeuvres complètes de Hegel, éditées par mon père. C’était un livre lourd, d’une taille généreuse, agréable à toucher et à regarder. Le nom de mon père était gravé en lettres noires et palpables dans le carton épais et blanc de la couverture, et il contenait sur la première page une dédicace au Professeur Gadamer. J’avais tellement de mal à faire la synthèse des informations si opposées qui concernaient cette personne. Ça aurait pu être tellement facile de rester sur la thèse que c’était simplement un homme raté, un vaurien sans plus. Il aurait juste fallu ne pas venir ici, et je me serais épargné cette étrange expérience de faire connaissance avec quelqu’un d’autre, tellement différent de l’image préfabriquée. Evelyne était en train de préparer la table sur la terrasse devant la maison. Pendant le repas on a enfin parlé un peu d’elle; elle était éducatrice dans un jardin d’enfants à Bochum; cela se passait plutôt pas mal mais elle avait de sérieux problèmes avec son dos - l’arthrose précoce - qui l’obligeait à se mettre en arrêt régulièrement. J’ai appris que la maison qu’ils habitaient était à ses parents, qu’ils pouvaient y vivre sans payer de loyer, à condition qu’ils accueillent les parents plus tard, quand ils ne pourraient plus vivre seuls dans leur appartement de Hanovre. Le berger allemand faisait le tour de la table dans l’espoir de décrocher un bout des frikadellen que nous étions en train de manger. Quand il s’est aperçu que ça ne marchait pas, il s’est mis à chasser un papillon couleur citron en claquant des mâchoires, vainement, dans le vide. « Tu veux que je te montre la boule du désert? », m’a demandé mon père à la fin du repas. « Volontiers. » « Bon, je vais la chercher ... » « Tu sais, a dit Evelyne pendant son absence, Johannes a pleuré pendant toute la nuit précédent ton arrivée. Il est très perturbé ... » « Pourquoi? », ai-je répondu d’un ton plutôt sec. « Il faut que tu poses la question à ton père; je pense que c’est à cause des souvenirs ... » Il est revenu et Evelyne s’est à nouveau éclipsée, disant qu’elle avait un coup de fil à passer à sa mère. « Voilà, prends-là dans la main. On dirait qu’elle est morte, non? Mais attends, on va la mettre dans cette soucoupe et tu verras ... » Il a posé la boule du désert dans la soucoupe remplie d’eau. Ensuite il nous a ouvert à chacun une bouteille de bière. Il n’arrivait pas à me regarder. Il avait son regard fixé sur son paquet de tabac Samson, puis sur ses mains qui fabriquaient une cigarette. Il fumait sans cesse et je me suis rendu compte à ce moment-là qu’il avait plusieurs doigts de la main droite rougis par la fumée. Il a allumé la cigarette qui s’est dissimulée dans son immense barbe, puis il a pris une première gorgée de bière dans la bouteille. « Je sais qu’ils parlent mal de moi, a-t-il dit soudainement en levant le regard. Ils le faisaient déjà à l’époque et je n’ai pas de doute qu’ils le font toujours. Mais sois prudent avec tes jugements. Ce n’est pas vrai que j’ai rendu ta mère malade. Ils ont toujours dit cela. C’était tellement humiliant. Ma parole à moi n’avait aucune chance de se faire entendre. Cette maladie avait un jour fait intrusion dans notre vie, dans notre vie de couple et de famille. Je ne l’ai pas fait venir. Elle était simplement là, elle nous a prise de court. J’y ai assisté avec le plus grand étonnement, avec la plus grande surprise. Nous étions heureux. J’ai aimé ta mère. D’ailleurs, je n’ai jamais arrêté de l’aimer et je la considère toujours comme mon épouse. Mais la maladie l’a rendue méconnaissable. Il y avait un avant et un après et entre les deux pas de lien. L’amour de ta mère pour moi s’était soudainement transformé en haine. Je n’y étais pas préparé et je n’avais pas les moyens de comprendre, de réagir de manière juste. Il me manquait des repères, un minimum de savoir-faire. Les choses, la vie de famille qui venait juste de se mettre en place, avaient d’un coup échappé à mes commandes. C’était indiciblement triste. La femme avec qui je venais me marier et de faire des enfants, faisait soudainement preuve d’une invraisemblable énergie destructrice à mon égard. Tout ce qui constituait le fondement de notre futur semblait lui déclencher des aversions immaîtrisables. Cela allait jusqu’à détruire mes documents de travail. Mais le problème n’était pas vraiment là. Cela se pardonne ... » « Qu’est-ce qui ne se pardonne pas alors? » « Etre accusé d’être responsable de sa maladie. Etre accusé d’en être la cause. Se voir désavoué au moment où on perd la chose la plus précieuse, à la place d’être soutenu. Ils le disent toujours, n’est-ce pas? » « Oui. » « Je pense que tu as intérêt à te renseigner sur cette maladie, a-t-il poursuivi. Ce que je sais aujourd’hui est qu’elle s’installe comme n’importe quelle autre maladie et que personne n’en a la responsabilité. Du moins il faut être très prudent avec cela et si l’on veut absolument trouver des responsables concernant une jeune femme de 25 ans, qu’on les cherche d’abord là d’où elle vient, où elle a été élevée et éduquée. Je sais que tu passes beaucoup de temps chez tes grands-parents et je ne veux pas introduire le moindre mal dans ta relation avec eux. Je me permets tout de même de faire la remarque qu’une telle volonté de désigner un responsable me semble révélatrice en soi. Comment dire ... enfin: imagine tes grands-parents confrontés avec l’idée d’avoir la responsabilité, ou une part de responsabilité dans cette histoire. Cela n’est pas envisageable pour eux. Cela remettrait en cause les fondements même de leur existence ... » « Comment cela? » « Je me souviens de ta grand-mère comme quelqu’un d’extrêmement hygiénique, sans arrêt à la recherche d’une tache, d’une miette, préoccupée par la désinfection, l’aération de la maison et de ton grand-père comme quelqu’un de particulièrement attaché aux racines familiales, aux origines ... » « Qu’est-ce que tu veux dire par-là? » « Que ta mère, dans l’hypothèse où l’origine de sa maladie se situerait au sein de la famille, allait salir l’image propre, pure de la famille. Ils n’ont d’ailleurs - c’est juste un constat - jamais parlé de leur passé dans l’Allemagne Nazie. C’était complètement tabou comme sujet. » Je me suis alors souvenu de ma grand-mère lavant le riz à plusieurs reprises, une fois, deux fois, trois fois et comment je lui posais la question au bout de la quatrième fois de la raison pour laquelle elle s’efforçait à ce point de laver le riz, elle m’avait répondu qu’on ne savait jamais combien de noirs l’avaient eu entre les mains avant qu’il n’arrive chez nous. « Tu crois qu’il y a un lien? » j’ai poursuivi le dialogue avec mon père. « Cela est possible. Mais finalement je n’en sais rien. Seulement il me semble légitime de se poser la question s’il y a des choses refoulées dans cette famille. Cette vie modèle qu’ils vivent, ce lieu idyllique où ils habitent, à l’abri de toute suspicion, tout cela m’est parfois apparu comme une mascarade. Tu vois ça? Elle s’est dépliée. C’est magique, tu ne trouves pas? » La boule du désert avait, au fil des minutes, étiré ses filaments d’herbe et était désormais étalée dans la soucoupe, formant une splendide étoile au léger scintillement rose. « Elle me parle beaucoup cette plante, a dit Johannes. En quelque sorte elle me sert de modèle. Elle m’encourage. C’était un ancien ami d’études qui m’en avait offert une le soir .... Le jour où, quand je suis retourné à la maison, il n’y avait plus de famille. Il n’y avait que des pièces vides dans l’appartement et le ronronnement de la rue d’en bas … » « Je me souviens de ce jour, ai-je répondu. Tu étais au courant de ce qui allait se passer ou pas? Je n’ai jamais su. » « Je me doutais que ce jour allait venir. Mais je ne pouvais pas imaginer que cela allait se passer ainsi. Je vous avais dit au revoir le matin. Quand je suis revenu le soir, l’appartement était vide. C’était un moment terrifiant, et comment te dire, - depuis il y a quelque chose de brisé en moi, quelque chose comme une paralysie mentale, dont je ne me remets pas. J’ai perdu confiance en ce que je faisais. En mes qualités de père de famille, - mais aussi ma profession, la philosophie, que j’avais exercée avec dévouement et amour, ne me parlait plus. Elle s’était éclipsée de ma vie en même temps. Si j’ai pu continuer pendant quelques années encore, c’est parce que j’avais une certaine réserve de savoir, mais je ne pouvais plus rien construire de nouveau. Il me manquait la motivation, le moral. C’était foutu. J’avais honte aussi. Et alors ça, -il a soulevé à ce moment la bouteille de bière-, a commencé. » Après un moment, il a pris la boule du désert dans la main et l’a regardée avec un léger sourire sur les lèvres. Puis il a poursuivi: « Cet ami qui m’en avait offerte une le jour de votre départ avait dit qu’il me souhaitait de parvenir à faire comme elle. Eh bien, après quelques années d’errance et de repli, j’ai trouvé Evelyne et je suis arrivé avec elle ici. Regarde bien: elle n’a pas de racines. Dans mon imaginaire elle en avait dans son état d’origine, mais elle s’est séparée de ses racines, les a laissées enfoncés dans le sol d’où elle vient.