vendredi 10 avril 2009

Guten Tag



Sollten Sie Informationen zu dem Roman La Vie pétrifiée in deutscher Sprache suchen, so sind Sie hier richtig:

http://www.dasgefrorenemeer.de/simultan/publikation_nilstrede.html

http://www.dasgefrorenemeer.de/2006/trede_dt.html





2. Teil, 2. Kapitel:
Ich ging am Kanal entlang zurück. Das Wasser war immer noch gefroren. Die Kälte hatte ihren Tiefpunkt erreicht. Sie lähmte das alltägliche Leben. Die grosse Überzahl der Menschen hatte sich in ihre Behausungen zurückgezogen. In der Stadt herrschte fast vollkommene Stille. Die einzigen vernehmbaren Geräusche waren das Motorenraunen einiger Autos, die Schreie eines Möwenschwarms, der in grosser Höhe über der Stadt kreiste, das Bellen eines Hundes, der nervös auf der Kanalmauer auf und ablief. Die Luft war so kalt, dass sie auf der Haut und in den Lungen schmerzte. Schon nach wenigen Minuten im Freien, begann mich ein unerträglicher Husten zu quälen. In der eisigen Luft war ein unsichtbares, doch fühlbares Unheil, das mit Verlusten drohte. Mit Verlusten unter den Menschen, den Bäumen, den Tieren. Die Gebäude entlang des Kanals glichen nunmehr ausgetrockneten, von leeren Augenhöhlen durchlöcherten Ruinen. Die Bäume ähnelten ihnen. Sie sahen geschwächt aus, porös, als wirkte ein Gift in ihnen, das an ihrem Leben nagte und es allmählich verzehrte. Der Boden war von Eis bedeckt. Man musste achtgeben, nicht auszurutschen. Entlang der Strassen und an den Kreuzungen waren Schilder angebracht, die über die einzuhaltenden Sicherheitsvorkehrungen informierten und an die zwischenmenschliche Solidarität appellierten. Die wichtigste Sicherheitsvorkehrung bestand darin, von den Gebäuden und den Bäumen Abstand zu halten: Eisstürze hatten bereits über zwanzig Opfer gefordert. Die Bevölkerung wurde wegen der erschwerten Nachlieferungsbedingungen zum sparsamen Brennstoffverbrauch aufgefordert. Nach ungefähr einer halben Stunde gelangte ich an einen Notinterventionsstand, an dem kostenlos heisse Getränke, Schals, Handschuhe und Ohrenschützer verteilt wurden. Ich nahm einen Becher Tee und ein Paar Handschuhe. Man musste schnell trinken. Bereits nach wenigen Schritten war die Flüssigkeit abgekühlt und tauchten die ersten Eispartikel im Becher auf.
Was in der Stadt vor sich ging, war beunruhigend. Zugleich herrschte eine Stimmung des noch nie dagewesenen, eine Atmosphäre der vielleicht letzten Stunden, die die Aufmerksamkeit fesseln, von anderen Sorgen ablenken konnte.
Als ich zu Hause ankam, stellte ich die Heizungen an und warf einige Holzscheite in den Ofen der Restaurantküche. Ich entfachte ein Feuer, liess die Tür zwischen der Küche und dem Restaurant weit offen stehen. Dann stieg ich die Treppen zur Wohnung hinauf. Ich ging zum Zimmer meiner Mutter und klopfte an. Es kam keine Antwort. Ich öffnete die Tür und sah vor mir einen leeren Raum, einen unaussprechlich leeren, unbewohnten Raum. Die Wände umschlossen ein verlassenes Bett. Seine Decke war halb zurückgeschlagen - als ob jemand soeben aufgestanden sei und gleich zurückkäme. Fenster und Läden waren geschlossen. Ich fasste nach der Decke und breitete sie gleichmäbig auf dem Bett aus. Wie trostlos, wie entmutigend eine Geste sein kann, die man zum letzten Mal ausführt. Ich musste fort. Fühlte eine unerträgliche Unruhe in mir, musste mich bewegen, jemandem begegnen, konnte nicht allein sein. Ich ging zu ihr. Der Abend nahte. Die Monumente der Stadt bildeten eine schweigende, graue Silhouette. Als ich mich dem Ende der Insel näherte, sah ich, dass selbst der Fluss, der immense Fluss, vollständig gefroren war. Er bildete eine weite, bleiche Ebene, die von kleinen Menschengruppen besiedelt war. Das Eis war so dick, dass es dem Aufschlag von Uferbäumen widerstand, die umgestürzt, in Stücke zerborsten auf der bleichen Ebene lagen. In ihren Fenstern war kein Licht. Ich ging dennoch die Stufen zur Wohnung hinauf und läutete an der Tür. Während der langen Zeit, die ich umsonst wartete, war mir, als hätte ich nichts zu verlieren und nichts zu fürchten, als das Schicksal jener Bäume am Ufer zu teilen.
Ich kam an Leuten vorüber, die zum Fischen Löcher in das Eis gebohrt hatten. Sie zogen Zander und Barsche aus ihnen heraus. Als ich den Hauptboulevard erreicht hatte, sah ich am Strassenrand eine schüttere, gebückte Gestalt, die wiederholt zum Gang ansetzte, doch zurückwich, als sie der Fahrzeuge gewahr wurde, die aus der Ferne nahten. Ich ging zu der gebückten Gestalt. Schob eine Hand unter ihren Arm und wir überquerten die Strabe gemeinsam.
„Vielen Dank für Ihre Hilfe, sagte der Alte. Möge Gott Sie beschützen“, bevor er allein weiterging. In diesem kurzen, gemeinsam verbrachten Moment war etwas Beruhigendes, etwas Beschützendes - auch für mich. Mehr für mich sogar als für den Alten. Es war ein Moment zwischenmenschlicher Nähe, wonach ich mich mehr als nach allem anderen sehnte.
Ich bog in Richtung der Kathedrale ab. Sie war so sehr verändert, dass man sie kaum noch erkennen konnte. Sie glich einem alten Mammut, der einem Sumpf entstieg. Unzählige Eisgebilde hingen von ihrem Dach, den Stützstreben, den Wasserspeiern, schlossen ihren Körper unter sich ein. Feuerwehrfahrzeuge hatten um das Gebäude herum Position bezogen; sie fuhren elektrische Leitern aus, auf denen Arbeiter die Eisgebilde mit Hilfe von Kettensägen und Hämmern entfernten.
Ich lief nach Hause zurück. Von der Küche her schien ein schwaches, rotes Licht in das Restaurant hinein. Das Feuer war fast ausgebrannt. Es würde bald erlöschen.

dimanche 15 mars 2009

Le chapitre perdu (deuxième partie, 1er chapitre bis)


Pendant que je m’endormais, l’infirmière est restée assise au bord de mon lit et elle a relâché petit à petit mes poignets à mesure que mes tremblements s’atténuaient. Je me souviens de ses cuisses fortes et fermes et il me semble qu’elle a régulièrement répété les mots « calmez-vous, calmez-vous » alors que je me sentais petit à petit envahi d’une chaleur lourde et molle qui se prolongeait jusque dans mes yeux. Ils se sont alourdis pour reposer comme de grandes boules pulsatives dans mes orbites, tandis que l’infirmière ajustait les couvertures avec des gestes tendres et habiles. Puis elle est sortie. Mes pensées se fluidifiaient, m’échappaient, entraînées par un sommeil profond et agité. La chaleur lourde et molle a fait place à une suite d’images magnifiques, le rêve le plus beau et le plus triste que je n’avais encore jamais fait.


L’ambiance est solennelle. Le ciel d’un bleu pur, très clair. Le stade des sports nautique se trouve au centre du monde. Son toit scintille de loin, sous le soleil du midi. Des avions déploient une banderole olympique dans le ciel. Elle porte une inscription en lettres géantes:

Jeux de paix. Jeux de liberté. Pour un monde meilleur.

L’œil du monde actionne son téléobjectif. Le stade des sports nautiques se rapproche. Le monde se rétrécit. Il se condense en une masse ovale à l’intérieur du stade. Les athlètes se dressent devant le bassin principal.

Ils ont des corps parfaits - denses, élancés, larges au niveau des épaules. Que des muscles. J’occupe la place centrale. Mes principaux rivaux occupent les places à ma droite et à ma gauche. Je fais déplacer le poids de mon corps tantôt sur l’une tantôt sur l’autre jambe, je secoue la jambe libre pour décontracter mes muscles en affichant un air d’assurance absolue. Mes principaux rivaux essayent d’imiter mon exemple. Je m’aperçois de leur malaise, de l’importance de leur intimidation. Le bassin du stade des sports nautiques se déploie devant nous. L’eau est calme, immobile. Elle attend la course olympique.

Les rangs des spectateurs se dressent autour du bassin jusqu’au toit. Le stade est sous haute tension ; il ronronne d’excitation. Je fais un geste approbateur dans la direction du public que j’entends frénétiquement scander mon nom. Mon geste se solde par un cri aigu et confus, qui interrompt pendant quelques secondes le refrain « Xa-vier, Xa-vier » que scandent mes supporters. L’arbitre s’adresse aux spectateurs. Il réclame le silence adapté à l’événement, afin de permettre aux athlètes de se préparer à la course. Les spectateurs s’efforcent de répondre aux exigences de l’arbitre. Le stade se remet à ronronner. La tension augmente. La course approche. Le refrain de mes supporters reprend.


Un ange apparaît. Il se tient dans le lointain, à l’autre bout du bassin. Il me regarde. Il me regarde avec insistance. Je le reconnais. C’est elle. Sans jamais détourner le regard elle me dévisage, elle s’approche en nageant lentement. Elle sort du bassin, pose ses mains dans les miennes. Elle sourit. Dans le fond de ses yeux je perçois une grande tristesse.

« C’est moi », dit-elle
« Tu ne m’as pas oublié? »
« Comment aurais-je pu t’oublier? »

L’arbitre nous interrompt. Il fait signe aux athlètes. Le début de la course est imminent. Elle tient ses bras autour de moi, elle pose ses mains sur mes pectoraux. Elle souffle des mots de complicité à mes oreilles:

« Tu es le meilleur du monde. Tu y arriveras. Pour moi. Pour moi seule. »

L’arbitre fait signe pour la deuxième fois. Elle pose une joue contre mon cou et dit:

« Tu es splendide. Tu es le plus beau, le plus fort. Tu es le meilleur du monde. Tu vas gagner. »

L’arbitre fait signe pour la dernière fois. L’ange prend congé. Les torses géants des athlètes s’abaissent dans un mouvement synchronisé et majestueux. Le bout de nos doigts touchent le sol sacré du stade des sports nautiques. Le silence est absolu. Les spectateurs retiennent leur souffle. Le monde arrête de tourner. La sirène retentit. Nous nous élançons dans l’eau. Notre bond est puissant et ample. Nous nous dirigeons énergiquement vers notre but. Les cris du public nous poussent. Et mon ange me guide, mon ange m’emporte. Je suis le plus fort, le plus rapide. Je suis le meilleur. J’échappe à mes rivaux. Je les humilie. Je termine la course avec une longueur d’homme d’avance. L’œil du monde actionne son téléobjectif le plus puissant. Il se focalise sur moi seul. Je suis heureux. Je jubile. J’éclate de joie. Je me laisse aller, je me fais retomber dans l’eau. Je suis bien, je suis le meilleur du monde. Mes principaux rivaux sont hors d’eux, de rage et de jalousie. Ils arrachent leurs lunettes de natation, ils les jettent avec colère. Ils frappent l’eau de leur poing. C’est alors que la dimension historique de mon exploit devient évidente:

« Record mondial! Record mondial! »

s’écrie la voix des haut-parleurs, et des tableaux lumineux se mettent à clignoter. Ils affichent le temps record de ma course en d’immenses chiffres rouges. Je sors du bassin, je me dirige en direction du public que j’entends frénétiquement scander mon nom et je succombe à un déluge de drapeaux, de fleurs, de cadeaux. Je suis le meilleur, le plus important, le plus rapide du monde.

La remise de la médaille est le moment le plus beau de ma vie. Le président du comité de natation s’approche de moi après avoir remis la médaille d’argent et la médaille de bronze à mes principaux rivaux. C’est un homme aux rides profondes, au visage cordial et sain, vêtu d’un costume de soie blanche, aux beaux plis, qui lui va bien. Il me serre la main et dit avec admiration:

« Vous l’avez bien mérité. Vous êtes le meilleur du monde. Bonne chance à vous! »

Il me décore de la médaille d’or. Je suis très ému. Je sens des larmes me monter aux yeux. Je tiens la médaille dans mes mains. Je pense très fort à mon ange pendant que l’hymne national retentit dans le stade des sports nautiques. La médaille est lourde, d’or pur. Je lis son inscription.

Champion olympique, brasse, 100 mètres. Record mondial. Record olympique.

Je me précipite hors du stade. Je veux retrouver mon ange. Du cent-cinquantième étage de la tour olympique je regarde le monde au loin. Les passants et les véhicules qui grouillent sur le sol ressemblent à des larves, des grains de poussière qui se déplacent sans ordre, sans volonté, de manière strictement inutile. Seuls les bâtiments olympiques, leur architecture élégante et solide, arrivent à me faire éprouver un certain respect. Je lève le regard : les avions qui déploient la banderole olympique passent à toute proximité. Je fais signe aux pilotes. Ils me reconnaissent. Ils me saluent et me font des signes de victoire. Je relis l’inscription de la banderole qui avance lentement dans le ciel:

Jeux de paix. Jeux de liberté. Pour un monde meilleur.

Je sors la médaille de mon sac. Je la pose sur une table. Je l’emballe dans du beau papier-cadeau. Je prends un stylo et j’écris sur le paquet: « Pour toi. En signe d’amour. » Je fais venir le coursier. Il arrive instantanément. Il fait une révérence, il a une petite moustache et des bottes qui lui arrivent aux genoux. Il tient un plateau d’argent entre les mains. Je pose le paquet dessus. Puis je lui donne un ordre. Il fait une deuxième révérence, il part, puis il revient aussitôt. L’ordre a été exécuté. Sur le plateau en argent se trouve une lettre. Je la prends. Je l’ouvre. Je lis: « Je voudrais partir avec toi. Tu m’emmèneras. Je t’attends près du champs de roses. »

Les roses embaument des parfums qui enivrent. Elle m’attend. Ses cheveux ondulent dans le vent. Elle sourit d’un air tendre et triste. Elle pose ses mains dans les miennes, ses ongles sont couverts d’un vernis blanc qui dessine des ovales comme de la porcelaine aux bouts de ses doigts.

« Je suis fière de toi », dit-elle.
« Je n’ai gagné que pour toi. Pour toi seule. »
« Je suis malheureuse. Je dois m’en aller. Tu m’accompagnes? »

Je l’accompagne. Nous nous approchons du pont qui relie notre rive à l’autre rive. Elle s’élance sur la rambarde. Je tiens sa main. Le tissu doux de ses habits frôle ma peau. Je suis heureux. Je suis tout proche d’elle. Elle pose doucement un pied devant l’autre. Nous nous approchons de l’autre rive. Le grand bateau surgit dans le lointain. Il est chargé d’avions fracassés et de vieilles banderoles olympiques.

« Regarde! S’exclame-t-elle, regarde! »

Je me retourne brusquement. Elle tombe. Je la pousse avec mon épaule en me retournant. Sa tête éclate contre la proue du grand bateau. Les banderoles olympiques et le fleuve rougissent de son sang.

vendredi 12 décembre 2008

Le sculpteur d'ivoire (extrait d'un manuscrit virtuel II)

Il faisait gris et froid. Une pluie méchante nous a accueillis dès que nous avons quitté la maison. Il a fallu prendre le parapluie et se diriger d’un pas hâtif vers la station de métro. Pourtant le week-end précédent était inondé de soleil, les premières feuilles des arbres scintillaient dans l’air chaud et Irène avait mis pour la première fois cette année quelques-uns de ses vêtements très légers qu’elle aime tant porter l’été.
« Avril, ne te découvre pas d’un fil » a-t-elle dit avec bonne humeur, tout en resserrant son écharpe et en fermant les boutons de son manteau.
A la gare nous avons acheté nos billets, puis nous avons pris un deuxième petit-déjeuner dans la Salle des pas perdus.
« Pourquoi nous allons à Dieppe, au juste? » ai-je dit. « Paraît qu’elle est très moche cette ville. »
« C’est toi qui en parle depuis plus d’un an. Un week-end à Dieppe, j’aimerais bien faire ça une fois … »
« Parce que c’est le terminus de ce petit train bleu que j’ai pris tant de fois pour aller à Buchy faire mes remplacements. Je suis toujours descendu de ce train en plein milieu de la campagne, mais je savais qu’il continuait jusqu’à la mer. Au fil des années j’ai ressenti une envie de plus en plus croissante de manquer mon arrêt et de continuer. Je n’étais pas satisfait de m’arrêter à mi-chemin, comme s’il y avait quelque chose d’inaccompli, un bout qui manque... »
« Nous savons donc parfaitement pourquoi nous allons à Dieppe ... »
« Mais si la ville est vraiment moche ... Peut-être qu’il faudrait mieux aller à Deauville ou à Honfleur. A Fécamp ... »
« Non. Laisse-nous aller à Dieppe. C’est insatisfaisant de ne pas faire ce qu’on a décidé. De toute façon nous n’avons pas besoin d’une ville spectaculaire pour vivre un bon moment ensemble. Nous trouvons toujours quelque chose d’intéressant partout où nous allons. Toi en particulier, tu es tellement attentif, tu a une telle habileté pour trouver les choses enrichissantes, curieuses, c’est très exceptionnel chez toi. »
« Tu veux me remonter le moral, c’est sympa. »
« Je pense ce que je dis. Tu es incroyablement observateur et tu as une immense intelligence du cœur. Rien ne t’échappe. »
« Arrête. Tu m’idéalises, c’est invraisemblable. »
« Je ne trouve pas. C’est ce que je pense. On peut prendre cent fois le même chemin avec toi et à chaque fois on découvre quelque chose de nouveau. Avec toi les choses ne s’abîment pas avec le temps mais elles s’enrichissent. Elles évoluent. Là on va pour la première fois à Dieppe. Que cette ville soit moche ou non, on va l’explorer, la découvrir et on va trouver plein de choses. Tu as ce don de savoir précisément où il faut aller, juste en regardant le plan de la ville. »
« C’est simple. Il y a des critères ... »
« Moi je ne les connais pas. Je n’ai jamais compris comment tu fais. En plus je veux prendre ce train dont tu as parlé. Je voudrais voir la campagne où tu as fait tes remplacements. »
« C’était très dur. Tout seul en plein milieu de la Normandie, des week-ends entiers, gérer les conséquences alimentaires des vaches et des pommes ... »
« Qu’est-ce que tu racontes? »
« Le beurre, la crème fraîche, l’alcool, la solitude aussi dans cette Normandie, ça donne des infarctus, des delirium tremens, des gens pendus dans des granges ... »
« Tu as vu tout ça? Des gens pendus dans des granges aussi? »
« Bien-sûr. Des gens pendus dans des granges. Plus d’une fois. Les chiffres sont en permanente augmentation. Regarde! Tu vois ce train-là, qui part? Lui aussi je l’ai pris plein de fois. C’est un hasard, mais la Gare Saint-Lazare était presque toujours le point de départ de mes déplacements professionnels. Sauf quand j’ai remplacé en Dordogne. Là, c’était la Gare d’Austerlitz. Mais ce train-là qui part à l’instant, je l’ai pris tous les jours pour faire mes stages, d’abord à l’Hôpital Foch, puis à l’Hôpital Raymond-Poincaré à Garches. J’ai tous les jours traversé la ville entière pour prendre ce train, et le soir l’inverse. J’avais trop d’heures de transport, mais je me suis attaché à cette gare. Je la trouve très belle. Ces immenses toits vitrés suspendus au-dessus des quais, ces entrelacs métalliques dans lesquels les vitres se déploient comme la peau entre les arcs osseux dans l’aile d’une chauve-souris, la lumière qui les pénètre, c’est magnifique. Et la vue sur ces halls de gare à partir du Pont de l’Europe, sur cette rangée de triangles sombres qui aspirent et exhalent l’air, la ville, les trains, ça me fait ressentir de la nostalgie. Après toutes ces années, je me sens tout de même dans une certaine mesure chez moi dans cette ville et dans ce pays. Dire de partir est une chose. Le faire n’est pas pareil. Ce sera très dur aussi. »

Il y a un gigantesque trou en plein milieu de la ville. C’est le bassin du port. Un précipice béant aux murailles rectangulaires recouvertes d’algues, rempli d’une eau sombre, glacée, à la couleur imprécise, et qui héberge des bateaux qui se frottent l’un contre l’autre et hurlent comme des chats en rut. On peut longer ce trou béant, passer devant des pêcheurs à la figure mal rasée et rouge, monter sur la falaise de l’ancien quartier des pêcheurs. Falaise instable. Danger de mort. Interdiction d’approcher, indiquent les panneaux d’avertissement. Là-haut il y a la chapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours, un édifice austère et solitaire situé à l’extrémité de la falaise. A l’intérieur alternent des statues de Saints et des reproductions de navires. Sur les murs sont vissés des plaques à la mémoire de marins disparus en mer. Il y a un pont d’acier monumental qui se soulève de temps à autre, ouvrant le passage aux bateaux qui se perdent dans le lointain, dans la brume, dans une plaine vague et blanche.
« Et ? Tu la trouves moche? », ai-je demandé à Irène.
« Pas vraiment moche. Plutôt un peu délabrée, délaissée. Mais dans le fond la substance est bonne. Il y a même un peu d’Art Nouveau parmi les bâtiments. Mais tout est gris, les façades se décomposent. On se dirait presque en Pologne »
« Oui, tout a l’air comment dire - poreux, la substance des édifices est fatiguée, meurtrie par le froid et l’âge. Un peu comme l’ostéoporose. Comme s’il manquait des minéraux, des vitamines. La Cathédrale aussi. On ose à peine l’approcher, de peur de recevoir un bout de gargouille sur la tête. »
« Mon pauvre. Tu as peur de recevoir un bout de gargouille sur la tête? »
« Absolument. J’aimerais avoir un casque. »
« Mais non. Tu n’auras pas de bout de gargouille sur la tête. Qu’est-ce qu’on fait? On a mérité une pause après les falaises, tu ne trouves pas? »
« Tout ça, la mer, les falaises, ce n’est pas vraiment mon univers. J’ai l’impression de ne pas avoir de sol stable sous les pieds, comme si on pouvait tomber, glisser à chaque instant. Autour de ce trou-là, il n’y a même pas de rambarde. »
« Voilà ce que je te propose: nous avons encore environ deux heures avant le dîner. J’ai appris dans notre guide qu’à Dieppe il y a une longue tradition de sculpture sur ivoire ... »
« Dis donc ... »
« C’est en rapport avec les grands départs en Afrique à partir de Dieppe dans le passé. Ils ramenaient des tonnes d’ivoire et se sont mis à la sculpter. Aujourd’hui cet art n’existe pratiquement plus. Mais il reste un tout dernier ivoirier, quelque-part dans la ville. On pourrait prendre une boisson chaude et ensuite le chercher. Tu n’as pas envie de faire ça? »
« Beaucoup. Un sculpteur d’ivoire à Dieppe, on ne s’y attend pas. »

Il était à toute proximité, juste deux rues plus loin. Quand nous avons sonné à sa porte nous avons vu, à travers des vitres laiteuses, quelqu’un descendre lentement des escaliers. C’était un vieil homme aux mains blanches et fines, aux yeux doux et vitreux. Il nous a invités à entrer. En arrivant chez lui on avait l’impression de quitter le réel pour se rendre dans les coulisses d’un théâtre, dans la cuisine d’un alchimiste. Il y avait des crânes, des masques, des bouts de défense. Des outils et des photos. Des marionnettes. Sur tous les objets s’était précipitée, comme une sorte de fragile matérialisation d’un temps révolu, une fine couche d’ivoire pulvérisée. Il nous a priés de nous asseoir à son bureau, puis a amené quelques-uns de ses objets sculptés.
« On fait ça depuis cinq générations, et on n’a jamais changé d’endroit. Les masques là, c’est mon arrière grand-père qui les a ramenés d’un voyage en Guinée. Tenez, ce sont des Pollets », a-t-il dit en nous donnant à chacun une petite figurine dans la main. « Des habitants du quartier du Pollet qui étaient jadis tous des pêcheurs. C’est le musée de la ville qui m’a demandé d’en faire. Vous voyez la barbe et la pipe du Monsieur? Les plis dans la robe de la femme ? Les harengs qu’elle tient à la main? Ce n’est qu’avec l’ivoire qu’on peut faire de telles choses, fines comme un fil, sans que ça casse. »
« Je pensais que la traite de l’ivoire était interdite ... »
« On se sert des réserves de l’Etat. Finalement on a besoin de très peu. Même pas une défense par an. »
« Je peux en prendre une dans la main? »
« Allez-y, je vous en prie. »
« Ouf, c’est très lourd. »
« Justement. C’est une matière très noble, à la fois dure et onctueuse, grasse et dense. Elle ne vous résiste pas mais elle cède à votre volonté. Elle stimule l’imaginaire. C’est pour ça qu’on arrive à faire toutes ces choses avec. »
« Et ce joli visage là ... » a dit Irène
« Ça, devinez. Tenez, je vous montre une photographie de l’original. »
« C’est la Piéta de Michel-Ange », ai-je dit.
« Exactement. Finalement de tels motifs vont mieux avec l’ivoire que les pipes et les harengs. C’est dans la nature du matériau, il exige des motifs à sa hauteur. »
« C’est intéressant ce que vous dites... »
« Oh, c’est Michel-Ange lui-même qui a dit cela à peu près. »
« Pourtant ces petits Pollets me plaisent beaucoup. Je veux bien en acheter un », a dit Irène.
« Ce n’est pas donné, je dois vous avertir. »
« J’en prends un quand-même. Ils sont trop jolis. »

Je lui ai demandé s’il était déjà allé en Afrique. Il a répondu que non et qu’il n’aurait jamais chassé un éléphant. Il nous a appris que les nouveau-nés des éléphants pèsent cent kilos, qu’ils se nourrissent uniquement de lait maternel et que pendant leurs premiers mois, leur trompe ne leur sert à rien, et qu’au contraire, elle les fait trébucher quand ils marchent.

samedi 18 octobre 2008

La truite (extrait d'un manuscrit virtuel I)


L’espace qui se déploie devant moi fout la trouille. Je n’ai plus l’habitude de l’espace. Je nage dans le vide. L’espace contient une image (mon champ visuel, je crois), des choses disposées dans cette image, immobiles pour la plupart. Une vallée, une poignée de maisons, une route qui monte; des champs, quelques animaux, la forêt. Les arbres sont parfaitement immobiles. Je n’ai plus l’habitude de tout cela. Mes pas ne marchent plus sur ce sol. Si on était allé au bord de la mer, faire du surf ou de la plongée sous-marine on serait en activité, on aurait un coach qui nous dirait ce qu’il faut faire, qui nous montrerait des manœuvres, des gestes à imiter, mais ici – ça rigole pas. Il n’y a rien. Il n’y a que soi-même et cet espace qui fout la trouille. Le silence qui vous propulse vers vous-même.
Nous avons acheté des truites chez ce type là-bas qui a troqué ses vaches contre un élevage de truites. Il les a tuées devant nous il y tout juste dix minutes. S’écouleront dix minutes encore et nous les mangerons. Des petits oiseaux volent dans l’air. Ils arrivent et repartent aussitôt. Ils ont le corps blanc et les ailes noires, planent, battent des ailes, volent en zigzag. Peut-être que ce sont des hirondelles. Mais ce n’est pas sûr. On entend un bruissement permanent venant de la montagne. Ce doit être le vent qui se faufile entre les arbres. Deux chevaux au ventre tendu et à la crinière jaune passent le sol au crible. Quand ils soulèvent la tête et avancent de quelques pas cela a l’air élégant. Une suite de mouvements harmonieux et fluides. Des gouttes de pluie tombent. Deux ânes, figés comme des pétrifications, fixent le sol. La pluie dessine de fins traits blancs devant la montagne. Un bus passe. Tout est silencieux. Le vide me menace. Je nage dans un monde que je ne connais plus.
Irène prépare les truites. Je reste dehors, assis dans mon fauteuil sur la véranda et je contemple le paysage panoramique comme un vieux débile me semble-t-il. Il n’y a pas de poêle. Irène s’en va en chercher une chez la locataire. Elle revient avec une poêle, un bouquet de fleurs, un sac de pommes de terre.
« Ils sont vraiment gentils les montagnards, dit-elle. Pas comme les citadins qui sont toujours stressés et malpolis. Regarde les fleurs ! Elle les a cueillies dans le jardin. Les pommes de terre aussi. Elle les a cultivées elle-même, dans le jardin. Quelle odeur elles ont ! Regarde, sens leur odeur. On pourrait en faire des frites. Des vraies frites maison, mmh … »
J’ai fait « oui » de la tête et j’ai de nouveau dirigé mon regard vers le grand panorama. Peut-être, me suis-je dit, qu’Irène parle comme ça parce que nous n’avons pas d’enfant. C’est certainement ainsi. Car l’enfant que nous n’avons pas nous manque. J’aimerais avoir un enfant. Et lui donner une patrie. Pas une patrie géographique. Une patrie intérieure. Une patrie de valeurs. Des belles choses. La politesse. Le respect de l’autre. L’amour. La poésie. Tout ça. Me ferait plaisir. Peut-être que c’est à cause de moi. A cause de ma dégénérescence. Parce que ma virilité est sans doute aussi dégénérée que moi, être désarticulé qui n’arrive plus à reconnaître dans cet espace qui se déploie devant lui un lien avec lui-même, pour qui les outils techniques qui conditionnent sa vie sont devenus plus normaux, plus familiers qu’une montagne, un champ, un animal, un arbre.
Les chevaux ont fini leur repas. Ils courent l’un à côté de l’autre. Ils se mordent mutuellement la nuque, élancent leurs pattes-avant en l’air. Leurs coups de sabot résonnent dans l’air. Tout cela – les chevaux, leur jeu, la terre qui les porte, l’air qu’ils respirent forme un tout, une unité, à l’exception de moi qui reste dehors, qui regarde de loin un spectacle touchant et admirable dans un panorama lointain qui se déploie dans le vide, dans ce vide qui me fout la trouille, dans lequel je vole sans direction et sans repères.
La pluie, la pluie. Sur les sommets des montagnes sans doute de la neige. Les ânes en ont assez de la pluie. Ils trottent sous un arbre. Le paysage dans le lointain s’éteint derrière un voile blanc, une gigantesque cataracte.
Il y a un problème avec les truites. Elles sont dans la poêle depuis dix minutes mais elles restent crues. La chair est toujours grise, gélatineuse. La peau et les yeux restent collés dans le fond de la poêle quand on les retourne. Le tout est dégoûtant. Irène met un couvercle. Dix minutes plus tard les truites sont trop cuites. La chair est devenue sèche et fibreuse
« Mange ! », dit Irène, installée en face de moi devant sa truite.
« Pas envie. »
« Pourquoi ? »

Elle mange avec des gestes linéaires, sans passion.
« Max Frisch m’énerve », je dis alors et Irène, après avoir extrait de sa bouche quelques arrêtes et une nageoire cramée, pose ses coudes sur la table et me regarde avec politesse. Puis, après qu’elle ait fait un geste à peine perceptible qui signifie « je t’écoute », je dis : « Pace qu’il m’énerve. Tous ces hasards invraisemblables, cet enchaînement d’événements irréalistes, cette construction laborieuse. Cette volonté de bien tourner l’intrigue, ce ridicule inceste à la grecque antique … de toute façon, cette littérature qui veut dire quelque chose, qui veut expliquer le monde me pose problème ».
Irène a encore sorti de sa bouche une arrête et un bout de peau cramée, ensuite elle veut dire quelque chose mais je l’ai interrompue.
« Non, sérieux. Max Frisch c’est du bon. Je n’ai rien dit. Je l’ai juste cité parce que nous sommes en train de le lire et parce que je n’ai rien d’autre dans la tête. »
« Tu ne veux pas manger ta truite ? »
« Absolument pas. »
« Elle n’est pas si mal que ça … »
« Ça se voit. »
« Vraiment. Elle est tout à fait mangeable. »
« Possible. Mais je n’ai pas envie de manger cette truite. Je n’ai pas envie de toujours faire ce qu’on attend de moi que je fasse devant un objet donné. Pourquoi dois-je à chaque fois que je suis installé devant une truite manger une truite ? On vit dans un monde qui ordonne, dans un monde déclencheur de réactions, de réflexes. Input, output. Signal, réaction au signal, basta. Dictature du comportement ordonné, de la pensée adaptée, politiquement correcte. Pourquoi ne regarderais-je pas cette truite pour une fois à la place de la manger ? Pourquoi ne donnerait-elle pas pour une fois lieu à penser, à rêver, à rien du tout ?

Une petite pause. Puis Irène :
« Parfois, quand tu regardes comme ça, on a l’impression que tu es à dix milliards de kilomètres éloigné de moi et que tu ressens un dégoût total à l’égard de l’homme. »
« Je t’aime »
« Tu dis ça comme ça. Mais si tu savais comment tu regardes. Ce rejet, ce mépris … »
« Je ressens beaucoup d’amour. Je pense juste que la plupart du temps nous sommes dans un rapport pervers à l’égard des choses. »
« Quelles choses ? »
« Toutes les choses. Un animal, un arbre, un placard, ce que tu veux. L’autre – la personne qui se trouve en face de nous. Nous sommes toujours agressifs. Nous sommes toujours en train de manipuler, de calculer, de ranger, nous croyons toujours tout savoir avant même de rencontrer une chose. Nous sommes brutaux, violents. Nous ne laissons jamais les choses être ce qu’elles sont par elles-mêmes. Ce qu’elles sont toutes seules, sans nous, en toute souveraineté, en toute liberté. Nous n’admettons jamais qu’elles puissent avoir quelque chose à nous dire. Qu’elles pourraient porter en elles des énigmes qu’elles peuvent dévoiler pour nous. Nous pensons qu’il faut tout leur arracher. Nous ne pouvons pas attendre. Attendre jusqu’à ce que les choses nous communiquent quelque chose d’elles-mêmes. Sans nous. Sans notre analyse. Sans nos instruments d’extraction, d’éventration. Nous avons toujours déjà tout dit avant que les choses puissent dire le moindre … je ne dis pas mot. Les choses ne parlent pas. Les choses sont juste là. Pas plus et pas moins.
« C’est un peu bizarre ce que tu dis. Je n’ai jamais entendu quelqu’un parler comme ça. »
« Et alors. J’ai l’habitude. J’ai toujours pensé tout seul ce que je pense. J’ai toujours été seul. Depuis mon enfance. Depuis que j’ai trois ou quatre ans j’ai toujours été seul. Mais c’est certainement pas parce qu’ils sont en surnombre que les autres ont raison et que moi j’ai automatiquement tort. Je peux avoir raison. »
« Qu’est ce que tu veux dire alors ? »
« Je veux dire que : Je ne crois pas en la science. En la science exacte. En tout cas s’il s’agit d’apprendre quelque chose d’ordre essentiel sur les choses. Je pense que si on veut apprendre quelque chose d’essentiel sur les choses, il faut les approcher avec douceur et avec prudence et il ne faut rien vouloir, rien attendre, mais être auprès d’elles en silence et avec patience et attendre jusqu’à ce que quelque chose s’installe, vienne tout seul sans être sollicité. »
« Tu veux dire prendre ses distances par rapport au monde matériel pour que l’inconscient puisse se manifester ? »
« Non, non. Je ne parle pas de l’extinction du monde extérieur pour que celui-ci ne puisse plus troubler le monde intérieur. Je ne parle pas de méditation. Je m’intéresse justement au monde. Au monde extérieur si tu veux. Mais je remets en cause la manière avec laquelle nous nous positionnons par rapport à ce monde. Il me semble qu’il y a quelque chose d’indécent, un manque de pudeur, de respect qui s’est installé dans notre esprit – dans l’esprit du temps, dans l’esprit de notre époque. Nous sommes comme des sangsues. Nous violons les objets, le monde. Nous voulons toujours extraire quelque chose, avoir, comprendre, réduire, déformer le monde en morceaux selon nos modes de compréhension préfabriqués, pour que nous puissions les ranger dans ce parking gigantesque qu’est notre cerveau, qui ne possède que des emplacements prédéfinis, et qui ne peut que recevoir des morceaux de compréhension compatibles avec cette structure de parking. Et voilà je conteste cela et je pense que si l’on veut comprendre quelque chose d’essentiel sur les choses il faut alors les laisser tranquilles, arrêter de leur demander d’être comme ci et comme ça, de leur demander de correspondre à tel ou tel à-priori, qu’il faut se contenter d’être auprès d’elles avec beaucoup de temps et de confiance et alors on comprendra les choses les plus précieuses, les plus essentielles tout seuls. C’est par intuition, je crois. »

Irène a terminé son repas puis elle a dit : « Si tu t’étais vraiment intéressé au roman de Max Frisch tu aurais compris que c’est l’histoire d’un homme qui pense pouvoir tout expliquer avec les moyens de la science, qui se croit au dessus de toute destinée mais qui est en même temps incapable de faire le calcul X+20 pour trouver la date de naissance de son enfant car il vit dans un refoulement total des vérités de son existence. »

J’ai pris une grande gorgée de whisky. J’ai pris Irène dans mes bras. J’allais mieux.

mercredi 8 octobre 2008



La Vie pétrifiée
Nils Trede


http://www.quidamediteur.com/



Ce livre ci aurait pu s’appeler Une trop bruyante solitude mais le titre était déjà entré dans le cercle
fermé des chefs-d’oeuvres littéraires du 20 ème siècle. La vie pétrifiée s’est installée délicatement sur
la couverture de ce premier roman absolument sublime et incontournable. Il faut imaginer un homme
solitaire du nom de Xavier. Il vit entre deux îles. Chaque jour il traverse un pont pour exercer d’un
côté son métier de restaurateur et de l’autre son métier de mèdecin. Sa vie est réglée comme un
métronome, elle est pétrifiée mais de manière voulue, pas de plainte récurrente, pas de dépression,
ni de défaitisme, de la mélancolie, c’est sûr. Puis un jour, l’arrivée d’un jeune couple perturbe la petite
musique quotidienne. Le goût de la vie devient plus amer mais le livre très envoûtant. Un premier
texte parfait tant par son style que par l’originalité de son thème. L.B

“J’ai traversé la plaine blanche. Je suis passé devant
quelques personnes qui avaient percé des trous dans la
glace pour pêcher. Ils en sortaient des sandres et des
perches. En arrivant sur le grand boulevard, j’ai vu un
vieillard au bord de la route, un être maigre et courbé,
qui essayait à plusieurs reprises d’entamer la traversée,
mais qui reculait, soit en raison des voitures qu’il devinait
dans le lointain, soit parce qu’il sentait ses pas
instables sur la glace. Je me suis approché de lui et je lui
ai proposé mon aide. J’ai posé une main sous son bras
et on a traversé la rue ensemble”. Extait p. 77.
Librairie Le Square, Grenoble